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Oxidativer Stress - Bedeutung von reaktiven Sauerstoff-Spezies und Antioxidantien für die Entstehung von Krankheiten

Wolf D. Kuhlmann

Radioonkologie, Klinische Kooperationseinheit Strahlentherapie DKFZ Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 280, D-69120 Heidelberg
MVZ für Laboratoriumsmedizin Koblenz-Mittelrhein
Viktoriastrasse 39, 56068 Koblenz



Reaktive Sauerstoff-Spezies (ROS) werden im normalen aeroben Zellstoffwechsel durch biologische (Enzyme) und biochemische Katalysatoren (Transitionsmetalle wie Eisen oder Kupfer) gebildet, die ohne geeignete physiologische Steuerung toxisch sind. Darüber hinaus entstehen auch freie Radikale/ROS aufgrund exogener Ursachen. Hier sind vor allem der Einfluß chemischer (z.B. Karzinogene; verschiedene Formen von Umweltbelastung wie Abgase, Zigarettenrauch) und physikalischer Agentien (ionisierende Strahlung, UV-Licht) zu nennen. Die schädigende Wirkung von ROS ist entweder ursächlich oder als Trigger-Faktor einer Vielzahl von Krankheiten anzulasten; es bestehen Zusammenhänge bei der Entstehung von Malignomen, chronischen Entzündungen und Strahlenschäden.

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